Ausbildung im Spital – fundiert, begleitet, zukunftsorientiert
Der Entscheid für einen Beruf ist für junge Menschen ein bedeutender Schritt. Umso wichtiger ist ein sicherer und strukturierter Einstieg. Dieser beginnt mit einem Einführungstag, an dem die neuen Lernenden den Betrieb kennenlernen und in zentrale Themen wie Hygiene, Sicherheit, Datenschutz und den professionellen Umgang mit Patientinnen und Patienten eingeführt werden. «Ganz wichtig ist uns, ihnen den Umgang mit den Patienten näherzubringen – unabhängig davon, in welchem Bereich sie ihre Ausbildung absolvieren», erklärt Sownthika Selvarajah.
Gut begleitet von Anfang an
Lernende und Studierende sind in fast allen Bereichen des Spitals tätig. Begleitet werden sie von erfahrenen und qualifizierten Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern. Gerade im Pflegebereich ist diese enge Begleitung entscheidend. Rahel Widmer, Berufsbildungsverantwortliche Pflege, betont: «Die meisten Lernenden befinden sich am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn. Eine verlässliche Begleitung und unterstützende Anleitung geben ihnen die nötige Sicherheit, um nach und nach Aufgaben eigenständig zu übernehmen und Freude an ihrer Tätigkeit zu entwickeln.»
Neue Ausbildungsstruktur für FaGe-Lernende
Ab Lehrbeginn 2026 wird die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit (FaGe) bei der SRO AG weiterentwickelt. Die Lernenden wechseln neu einmalig die Abteilung: Im 1. und 3. Lehrjahr arbeiten sie auf ihrer Stammabteilung und im 2. Lehrjahr absolvieren sie einen Fachbereichswechsel. Diese Struktur ermöglicht vertiefte Einblicke in unterschiedliche Bereiche und stärkt gleichzeitig die fachliche Sicherheit durch die Rückkehr auf die Stammabteilung. Damit profitieren die Lernenden von Kontinuität – und gleichzeitig von neuen Erfahrungen, die sie in ihrer Rolle weiterbringen.
Entwicklung und Spezialisierung
Viele FaGe-Lernende entscheiden sich im Verlauf ihrer Ausbildung für eine Weiterbildung, etwa für das Studium zur Pflegefachperson HF. Auch nach dem Abschluss bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Spezialisierung, zum Beispiel in der Intensivpflege. Hier spielt auch die enge Begleitung durch die Fachpersonen eine zentrale Rolle. Deniz Bachmann, Bildungsverantwortlicher Intensivstation, beschreibt den Ausbildungsansatz so: «So, wie Pflegende individuell auf die Patienten schauen, schauen wir als Berufsbildende auf den individuellen Lerntyp der Studierenden und Lernenden.» Ergänzend hält er fest: «Ein Macher muss ganz anders an den Lernstoff herangeführt werden als ein Denker. Genau dies müssen wir in den Lernsequenzen berücksichtigen, damit das Lernen letztlich von Erfolg gekrönt ist.»
Individuell fördern, nachhaltig ausbilden
Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner tauschen sich regelmässig aus und suchen gemeinsam nach Lösungen, auch bei herausfordernden Situationen. Die Entwicklung junger Menschen hin zu mehr Selbstständigkeit, Fachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein verdeutlicht den Wert einer gezielten und individuell abgestimmten Ausbildung. So entsteht ein lernförderndes Umfeld, in dem Schritt für Schritt Verantwortung übernommen werden kann - immer abgestimmt auf den individuellen Entwicklungsstand.
Wer sich für eine Ausbildung bei der SRO AG interessiert, kann den Pflegeberuf an einem Einblickstag oder in einem dreitägigen Berufswahlpraktikum kennenlernen.