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Die Abteilung Marketing und Kommunikation ist für die interne und externe Kommunikation, Medienarbeit, Marketing, Publikationen sowie Veranstaltungen zuständig und steht allen Medienschaffenden gerne zur Verfügung.

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Unsere Medienmitteilungen:

Als eines der ersten Spitäler der Schweiz hat sich die SRO AG für die Einführung eines digitalen Assistenzsystems im Operationsbereich entschieden.

Hohe Anspannung, Konzentration und Zeitdruck sind für die Mitarbeitenden im OP-Bereich eines Krankenhauses Alltag. Patientinnen und Patienten spüren davon nichts oder nur wenig, denn meistens schlafen diese, stehen unter Narkose. Doch gerade in der Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen passiert parallel zur Operation eine ganze Menge. Diese Tätigkeiten haben direkten Einfluss auf die Qualität der Behandlung.

Die OP-Pflegekräfte beispielsweise müssen für jede Operation die richtigen Materialien, Instrumente, Implantate und Dokumente bereit legen, den Patienten richtig lagern, desinfizieren und vieles mehr. Bisher geschah dies in Langenthal ohne digitale Unterstützung. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter musste sich für diese komplexen Auf-gaben auf Papierlisten oder private Notizen verlassen. Papier ist als Informationsträger allerdings begrenzt. Abbildungen von den benötigten Materialien, von Lagerorten im Operationssaal oder Informationen zur eindeutigen Identifizierung waren mit diesen Mitteln nicht realisierbar. Dadurch erhöhte sich auch die Gefahr von Verwechslungen und führte zu unnötig geöffneten Materialverpackungen, sodass sich Dauer und auch Kosten einer Operation erhöhten. Hinzu kommt, dass die bisher eingesetzten Papierlisten den heutigen Hygienestandards nicht mehr entsprechen.

Die Lösung des Problems fand die SRO AG beim Schweizer Jungunternehmen chimpplus AG aus Solothurn. De-ren OP-Informationssystem «OP-Puls» schafft einen Rahmen zur Standardisierung und ist ein digitaler Helfer für Pflegende wie auch für Ärzte. Das System trägt dazu bei, die Informationsflut bei Materialien, operationsspezifi-schem Wissen und Gerätebedienung zu bündeln und zu kontrollieren. Anhand einer Checklistenfunktion wie aus der Luftfahrt bekannt, werden die Materialien und Instrumente exakt und korrekt vorbereitet. Dies bedeutet für den OP-Alltag: Das Wissen über Qualitätsstandards, Hygiene und Materialien muss nicht mehr aus verschiedenen Quellen (Ordnern, Loseblattsammlungen und Verzeichnissen) zusammengesucht werden. Das Wissen steht allen OP-Beteiligten aktuell und in Echtzeit zur Verfügung: Das Assistenzsystem von chimpplus AG läuft auf intuitiv be-dienbaren Tablets und ist seit August 2018 im Einsatz.

Zum Abschluss der Implementierung überreichte Christoph Bossert (Mitgründer von chimpplus AG) am 21. November 2018 ein Zertifikat an Nicole Ruf und Timo Thimm. Weiter bestätigte er die Aufnahme in das Operating Room Network. Bossert: «Dieses Zertifikat händigen wir dem Klinikmanagement aus, da es verstanden hat, dass Effizienz und Qualitätsverbesserung nur durchgängig digital und mobil funktionieren kann. In der SRO AG wurde eine OP-gerechte Basis für die beste Behandlungsqualität und für mitarbeiterförderndes Arbeiten geschaffen».

«OP-Puls» hat sich in der kurzen Einsatzzeit absolut bewährt und ist aus dem OP-Alltag nicht mehr wegzudenken.

Die Gesundheitskosten steigen jährlich, Ärzte und Spitäler stehen im Fokus. Die Diskussionen drehen sich um Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität von erbrachten Behandlungen.
In diesem Kontext hat sich die Chirurgie SRO für Transparenz entschieden – der gesamte Behandlungsprozess, von der Sprechstunde bis zur Nachkontrolle wird offen gelegt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die Klinik ihre Qualitätsdaten nutzt, um die erbrachten Leistungen weiter zu verbessern. Für diese Bestrebungen wurde die Chirurgie SRO mit dem T-Zertifikat ausgezeichnet.

«Das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten ist unser höchstes Gut», sagt Dr. med. Thomas Kinsbergen, Chefarzt Chirurgie SRO. «Transparenz, Nachvollziehbarkeit und umfassende Information des Patienten verstehen wir als zentrale Aspekte einer kompetenten und professionellen Behandlung», so Kinsbergen weiter.
Operationsindikationen werden in der Chirurgie SRO anhand der neusten Guidelines der Fachgesellschaften gestellt. Der Patient wird umfassend informiert, auch über mögliche Alternativen. Das besprochene Verfahren wird dokumentiert und begründet. «So stellen wir eine hohe Indikationsqualität sicher; die Entscheidung für das gewählte Verfahren bleibt nachvollziehbar», so Kinsbergen.
Die Bedeutung der Indikationsqualität unterstreicht Dr. med. Markus Trutmann vom Verband chirurgischer und invasiv tätiger Fachgesellschaften (FMCH): «Die Indikationsqualität gibt Auskunft auf die Frage, ob ein Eingriff bei bestimmten Patienten den erwarteten Nutzen erbracht hat. Somit stellt die Indikationsqualität für die chirurgischen und interventionell tätigen Fachgebiete das Herzstück der Qualitätssicherung dar. Die FMCH unterstützt alle Bestrebungen, die zu einer Stärkung der Indikationsqualität führen.»

Damit zukünftig auch der Nutzen einer Behandlung noch strukturierter ausgewertet werden kann, plant die Chirurgie SRO bereits die nächsten Schritte. «Wir planen die Einführung einer sogenannten Outcome-Messung für definierte Eingriffe», erklärt Dr. med. Dominik Lüdi, stv. Chefarzt Chirurgie SRO, «anhand von sechs Fragen wird vor dem Eingriff der Gesundheitszustand des Patienten erhoben; dieselben Fragen werden dem Patienten einige Wochen nach dem erneut Eingriff gestellt. Die Wirksamkeit der Behandlung wird gemeinsam mit dem Patienten überprüft.» Diese Daten werden im Register der Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der Chirurgie (AQC) erfasst und können strukturiert ausgewertet werden. «Diese Outcome-Messung ergänzt die bereits erhobenen Qualitätsdaten, wie beispielsweise das Auftreten von Komplikationen. Die erhobenen Daten sowie die Umsetzung der Qualitätskriterien des T-Zertifikats besprechen wir regelmässig im Ärzteteam und passen unsere Verfahren bei Bedarf entsprechend an. So wurde dieses Jahr unter anderem ein zweistufiger Aufklärungsprozess eingeführt; mit einer Erstaufklärung durch den Kaderarzt in der Sprechstunde und einer zweiten Aufklärung durch den Assistenzarzt einige Tage vor Spitaleintritt. Wir stellen so sicher, dass der Patient vor dem Eingriff alle Fragen stellen kann und mögliche Unsicherheiten geklärt werden können», führt Lüdi weiter aus.

Als Hausarzt überweist Dr. med. Thomas Ruckstuhl der Klinik für Chirurgie SRO regelmässig Patienten. Dass sich die Klinik für Chirurgie hat zertifzieren lassen und ihre tägliche Arbeit einer externen Prüfung unterzogen hat, unterstreicht für Ruckstuhl den Einsatz der Klinikleitung für eine bestmögliche Behandlungsqualität. «Eine angepasste Information des Patienten sowie eine zeitnahe und transparente Kommunikation gegenüber mir als Hausarzt fördert das Vertrauen und unterstützt den gesamten Behandlungsprozess. Hausarzt und Chirurg agieren als Team und setzen sich gemeinsam für die bestmögliche Versorgung des Patienten ein.»

Die Chirurgie SRO ist die erste Klinik der Schweiz, die sich hat zertifizieren lassen. Das T-Zertifikat ist neu und deshalb noch wenig bekannt. Mit der Société Générale de Surveillance SA (SGS) hat die Trägerin des Zertifikats, die T-Stiftung, eine der weltweit grössten Inspektions- und Zertifizierungsgesellschaften als Partner an der Seite. Die hohe Qualität der Zertifzierungsaudits wird durch Zertifizirungsexperten der SGS sowie durch einen Fachexperten aus dem zu zertifizierenden medizinischen Fachgebiet sichergestellt. PD Dr. med. Valentin Neuhaus, Leitender Arzt Traumatologie am Universitätsspital Zürich, überprüfte als ärztlicher Experte die Prozesse in der Chirurgie SRO. Er ist überzeugt, dass im Rahmen von externen Audits wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie Kliniken ihre Qualität weiter steigern können. Diese Erkenntnisse kommen schliesslich den Patientinnen und Patienten zu Gute, die ihr wertvollstes Gut, ihre Gesundheit, den behandelnden Ärztinnen und Ärzten anvertrauen.

Über das T-Zertifikat
Das «T» im T-Zertifikat steht für Transparenz. Die Patientinnen und Patienten wissen bei der Wahl eines T-zertifizierten Instituts, dass sich dieses für transparente Qualität einsetzt. Von der Indikationsstellung bis zur Ergebnismessung, arbeitet die Klinik nach anerkannten Standards und nutzt Ergebnisse in nachvollziehbarer Weise für die kontinuierliche Verbesserung Ihrer Prozesse.
Durch wertvolles Feedback aus der Zertifizierung werden Abläufe weiter optimiert. Das T-Zertifikat stärkt die Position einer Klinik oder Praxis gegenüber Krankenkassen und Ämtern.
Die T-Stiftung für Transparenz und Qualitätssicherung in der Medizin in Zürich hat die Oberaufsicht des Zertifikates. Die T-Stiftung ist eine gemeinnützige und steuerbefreite Stiftung unter Aufsicht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht des SECO.

Alexander Mak heisst das erste Neugeborene der frisch eröffneten Frauenklinik

Vergangenen Freitag war es soweit: Alexander Mak erblickte als erstes Baby der neueröffneten Frauenklinik am 12.01.2018 um 22:46 Uhr das Licht zur Welt.
Die Mutter und das Frischgeborene sind wohlauf und erholen sich Zuhause von der Geburt.
Das SRO gratuliert den Eltern herzlich zu Ihrem Sohn und wünscht für die Zukunft nur das Beste!

Auch wenn für das Geburtshilfeteam des SRO‘s noch alles ganz neu und ungewohnt ist, haben sich Hebammen, Pflegeteam sowie Ärzte dennoch gut eingelebt und geniessen die neue, freundliche Umgebung samt modernsten Gerätschaften.
Da nun die gesamte Frauenklinik im selben Gebäude untergebracht ist, werden die Wege nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern natürlich auch für die Patientinnen kürzer, und dadurch eine noch komfortablere Behandlung erreicht.

Interessierte können am monatlich stattfindenden Informationsabend teilnehmen und sich selber vor Ort ein Bild der neuen Frauenklinik machen.

Bauchchirurgie: Spitäler Emmental und Oberaargau arbeiten zusammen

Das Spital Emmental und die Spital Region Oberaargau (SRO) haben einen Zusammenarbeitsvertrag für ihre Spezialgebiete in der Bauchchirurgie unterzeichnet. Eingriffe bei tiefliegenden Enddarm-Tumoren sollen für Patienten aus beiden Regionen in Burgdorf durchgeführt werden, Operationen am Magen wegen Übergewicht (bariatrische Chirurgie) in Langenthal.

Dazu gründen die beiden Spitalunternehmen die «Viszeralchirurgie Emmental-Oberaargau». Die Vor- und Nachbehandlungen werden wie bisher wohnortsnah im «Stammspital» des jeweiligen Patienten durchgeführt. Damit nutzen die Patienten beider Regionen wohnortsnah die Kompetenz der beiden erfahrenen Chirurgie-Teams.

Das Spital Emmental fokussiert sich am Standort Burgdorf seit 2010 auf die Entfernung von Enddarm-Tumoren und gehört in diesem Bereich zu den innovativsten Kliniken in der Schweiz. Im Sinne einer Konzentration der Eingriffe der tiefen Rektum-Chirurgie werden in Zukunft zusätzlich zu den Emmentaler Patienten auch Oberaargauer Patienten in Burgdorf operiert, letztere durch ein gemeinsames Operationsteam. Umgekehrt werden die Emmentaler Patienten für bariatrische Operationen in Burgdorf abgeklärt und in Langenthal am Referenzzentrum für bariatrische Chirurgie operiert.

Überregionale Zusammenarbeit
Die Kooperationsvereinbarung ist Zeichen des gegenseitigen Willens zu einer überregionalen langfristigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit der beiden regionalen Spitalunternehmen. Die beiden Chefärzte der Chirurgie – Dr. med. Thomas Kinsbergen im SRO und Prof. Dr. med. Stephan Vorburger im Spital Emmental – arbeiten seit längerer Zeit auf diesen Schritt hin und freuen sich auf den Beginn der institutionellen Zusammenarbeit. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch der Miteinbezug der viszeralchirurgischen Aus- und Weiterbildung vorgesehen.

Vorläufiges HSM-Hindernis
Der Umsetzung des Kooperationsvertrags steht im Moment noch ein Entscheid des eidgenössischen Beschlussorgans für die Hochspezialisierte Medizin (HSM) entgegen. Da das Spital Emmental alle Auflagen erfüllt und zudem in der Qualität Spitzenwerte aufweist, erwartet es, dass es den Zuschlag für sein Spezialgebiet «tiefe Enddarmchirurgie» erneut erhalten wird.

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