Spitalseelsorge

Als Spitalseelsorger...

  • verstehe ich mich als Gesprächspartner für Menschen, deren Lebenssituation momentan durch den Spitalaufenthalt geprägt ist. Im Spital brechen oft Fragen auf, die verunsichern, die eine Neuorientierung nötig machen und auch ganz neue Lebensentwürfe ermöglichen.
  • biete ich Ihnen einen Moment Zeit an, einen Augenblick der Begegnung innerhalb des bewegten Spitalalltages – Sie selber entscheiden, welches Gewicht Sie diesem Angebot geben möchten.
  • bin ich bereit, mich mit Ihnen auf einen gemeinsamen Weg einzulassen und Sie zu begleiten. Krankheit ist manchmal ein längerer Weg. Ich stehen Ihnen zur Seite, soweit es mir möglich ist und solange Sie es wünschen. Dieses Angebot der Begleitung gilt auch für Ihre Angehörigen.
  • möchte ich Sie aus Ihrer Individualität und aus Ihrer Lebensgeschichte heraus verstehen. Das ist mir ganz besonders wichtig im Bezug auf  Ihre religiösen und spirituellen Überzeugungen, von denen Sie getragen werden oder an denen Sie vielleicht auch zweifeln.
  • habe ich die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist zu bleiben, auch wenn man nichts mehr «machen» kann. Ohnmacht, Leiden, Sterben sind schwere Erfahrungen. Gerade dann möchte ich für Sie und Ihre Angehörigen da sein.
  • glaube ich, dass nicht alles machbar ist, dass vieles Geschenk bleibt – trotzdem, da wo wir als Menschen wirklich verbunden sind, da mag für einen Augenblick das Göttliche aufscheinen.
  • lasse mich gerne zu Ihnen ins Patientenzimmer rufen zu einem Gebet, einer Lesung, einem Ritual oder einer sakramentalen Handlung.

 

Raum der Stille – Der «Raum der Stille» (siehe Fotos) ist ein Ort, an dem man sich besinnen, sich ausruhen, durchatmen, meditieren, beten, stille sein kann.